Berufsbegleitende Angebote der Bau-HTL, Wien 3

Bilder des [Schulgebäudes]

1. Abteilung Bautechnik für Berufstätige

(Abend - HTL)

Mehr Informationen auf www.bauberufe.eu

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Einstieg für Studierende nach dem Vorbereitungslehrgang bzw. mit fachlichen Vorkenntnissen. Angesprochen sind Maturanten und Erwachsene, die eine universelle bautechnische Ausbildung suchen und sich berufsbegleitend weiterbilden möchten.

Abschluss mit ISCED 5B

Ausbildungsinhalte, Prüfungen und Zertifikate:

Die Ausbildung entspricht vollkommen jener der Höheren Lehranstalt für Bautechnik – Hochbau bzw. Bauwirtschaft der Tagesschule, der Lehrstoff wird im modernen Modulsystem in konzentrierterer Form angeboten und etwas anders strukturiert. Dabei wird auf erworbene Erfahrungen der Studierenden im Berufsleben besonders Rücksicht genommen. Unterrichtet wird der gesamte Komplex der Bautechnik von Entwurf, Projektmanagement, Einreichung, Polier- und Ausführungsplanung, statischer Berechnung, Bauphysik und Herstellung von Schalungs- und Bewehrungsplänen, Ausschreibung und Vergabe, Mengenermittlung und Kalkulation, Bauleitung und begleitender Kontrolle bis zur Endabrechnung eines Bauwerkes. Die Anwendung erfolgt für zeitgemäße Wohnbauten, Büros, Bauten des Handels und des Fremdenverkehrs, für Neubauten und Sanierungen. Hierbei werden im Bauwesen die Grundsätze der Ökologie besonders beachtet und neueste Entwicklungen der Technologie einbezogen. In sämtlichen Modulen werden grundsätzlich (auch) die Anwendungen von EDV und CAD gelehrt.

Bilder aus dem [Unterricht]

Ausbildungsdauer:

8 Semester (eventuell mit Vorbereitungslehrgang von zusätzlich 2 Semestern), Module gemäß SchUG-B, postsekundäre Ausbildung, 23 bzw. 24 Wochenstunden (Mo- Do 17:15 bis 21:15Uhr, gelegentlich auch Fr ab 16:15Uhr).

HTL-Erfolgsstufen [AS]  [AK]

Zu den Stundentafeln: [2]  [3]  [4]  [5]

Wer unterrichtet in den technischen Gegenständen?

  • FachtheoretikerInnen (BauingenieurInnen und ArchitektInnen mit Universitätsabschlüssen), die vor Schuleintritt eine mehrjährige Praxis als ZiviltechnikerIn, in Baufirmen, Behörden, technischen Büros oder in der Bauaufsicht absolviert haben.

  • Fachpraktiker, die vor Eintritt in den Schuldienst viele Jahre in der Regel als Bauleiter, Baumeister, Zimmermeister oder als Poliere bei ausführenden Firmen am Bau tätig waren.

  • Ständiger Praxisbezug durch nebenberufliche Tätigkeit der LehrerInnen in teilweise eigenen ausführenden Firmen, in Planungsbüros, Ziviltechnikerbüros, als SachbearbeiterInnen in der Baustoffprüfstelle oder als technische Sachverständige.

Keine Studiengebühr!

Abschluss:

Die Ausbildung schließt mit einer Reifeprüfung/Diplomprüfung ab. Diese gesamtheitliche Weiterbildung ersetzt auch die Lehrabschlussprüfung einiger Berufe (z.B. Bautechnischer Zeichner, Maurer, Betonbauer etc.). Nach 3 Jahren Praxis kann die Standesbezeichnung "Ingenieur" beantragt und verliehen werden. Der Teil der Reifeprüfung aus den allgemein bildenden Gegenständen wird etwa ein Jahr vor dem eigentlichen Haupttermin abgelegt, jene aus den Fachgegenständen nach dem abschließenden Semester. Die Reifeprüfung berechtigt zum Besuch der Universitäten und Fachhochschulen.

Berufsmöglichkeiten, Leadership & Management:

Aufgrund der vielfältigen Ausbildung im "2. Bildungsweg" gibt es ein großes Angebot an Berufsmöglichkeiten im gesamten Bau- und Baunebengewerbe als Selbständige, Angestellte oder Beamte im öffentlichen Dienst. Einschlägige Berechtigungen gemäß Gewerbeordnung und Ingenieurgesetz.

Einstiegsvoraussetzungen, Aufnahmebedingungen:

  • Vollendung des 17. Lebensjahres (spätestens im Kalenderjahr der Aufnahme)

  • abgeschlossene Berufsausbildung in einem Beruf des Baugewerbes als Maurer oder Zimmerer oder Abschluss des zweisemestrigen Vorbereitungslehrganges

  • erfolgreicher Abschluss des Vorbereitungslehrganges (für Bewerber ohne Lehrabschlussprüfung oder Fachschule/ Werkmeisterschulabschluss)

  • Durch den Nachweis von Vorstudien etwa an AHS, BHS und sonstigen Schulen kann eine Einstufung in höhere Semester erfolgen.

  • Motivation fürs Weiterlernen

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2. Kolleg Bautechnik für Berufstätige

Ausbildungsschwerpunkt Hochbau und Bauwirtschaft

(Abendkolleg)

Einstieg für Studierende mit Reifeprüfung / Diplomprüfung. Angesprochen sind MaturantInnen und Erwachsene, die eine universelle bautechnische Ausbildung suchen oder sich berufsbegleitend weiterbilden möchten.

Ausbildungsinhalte, Prüfungen und Zertifikate:

Die Ausbildung entspricht vollkommen jener der Höheren Lehranstalt für Bautechnik – Hochbau bzw. Bauwirtschaft der Tagesschule, der Lehrstoff wird in Modulen jedoch in konzentrierterer Form angeboten und etwas anders strukturiert. Dabei wird auf erworbene Erfahrungen der Studierenden im Berufsleben besonders Rücksicht genommen. Unterrichtet wird der gesamte Komplex der Bautechnik von Entwurf, Projektmanagement, Einreichung, Polier- und Ausführungsplanung, statischer Berechnung, Bauphysik und Herstellung von Schalungs- und Bewehrungsplänen, Ausschreibung und Vergabe, Mengenermittlung und Kalkulation, Bauleitung und begleitender Kontrolle bis zur Endabrechnung eines Bauwerkes. Auch Module am Schulbauhof und in unseren Werkstätten geben Einblick in die Praxis. Die Anwendungen erfolgen für zeitgemäße Wohnbauten, Büros, Bauten des Handels und des Fremdenverkehrs, für Neubauten und Sanierungen. Hierbei werden die Grundsätze der Ökologie besonders beachtet und neueste Entwicklungen der Technologie einbezogen. In sämtlichen Modulen werden grundsätzlich (auch) die Anwendungen von EDV und CAD gelehrt.

Ausbildungsdauer:

6 Semester / 23 bzw. 24 Wochenstunden (Mo- Do 17:15 bis 21:15Uhr, gelegentlich auch Fr ab 16:15Uhr).

HTL-Erfolgsstufen [AK]

Zu den Stundentafeln: [6]  [7]

Modulsystem gemäß SchUG-B, keine Studiengebühr!

Abschluss:

Die Ausbildung schließt mit einer Diplomprüfung ab. Sie ersetzt auch die Lehrabschlussprüfung einiger Berufe (z.B. Bautechnischer Zeichner, Maurer, Betonbauer u.a.). Nach 3 Jahren Praxis wird die Standesbezeichnung "Ingenieur" verliehen.

Berufsmöglichkeiten, Leadership & Management:

Aufgrund der vielfältigen Ausbildung im "2. Bildungsweg" gibt es ein großes Angebot an Berufsmöglichkeiten im gesamten Bau- und Baunebengewerbe als Selbständige, Angestellte oder Beamte im öffentlichen Dienst. Einschlägige Berechtigungen gemäß Gewerbeordnung und Ingenieurgesetz.

Einstiegsvoraussetzungen, Aufnahmebedingungen:

Reifezeugnis einer AHS oder BHS oder einer gleichwertigen Lehranstalt des Auslandes (Nostrifizierung durch das Unterrichtministerium) oder facheinschlägige Studienberechtigungsprüfung.

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3. Bauhandwerkerschule für Maurer und Zimmerer

(November bis März, als Tagesschule)

Angesprochen sind Erwachsene mit abgeschlossener facheinschlägiger Lehre, die eine universelle bautechnische Ausbildung suchen oder sich berufsbegleitend weiterbilden möchten.

Ausbildungsinhalte, Prüfungen und Zertifikate:

Die Ausbildung zum "Bauhandwerker" umfasst neben einer Weiterbildung in den allgemein bildenden Gegenständen wie Deutsch, Politische Bildung, Angewandte Mathematik, Angewandte Physik, Chemie, Ökologie und Darstellende Geometrie die Vermittlung von bautechnischen sowie bauwirtschaftlichen Kenntnissen in Mitarbeiterführung und Mitarbeiterausbildung, Bauhof, Baukonstruktion, Statik, Baubetrieb sowie Konstruktionsübungen. In sämtlichen Modulen werden auch die Anwendungen von EDV und CAD gelehrt

     Schwerpunkte für Maurer:

Stahl-, Stahlbeton- und Holzbau, Vermessungswesen, Technischer Ausbau, Entwurfzeichnen, Laboratorium und Bautechnisches Praktikum.

     Schwerpunkte für Zimmerer:

Holzbau, Technischer Ausbau, Vermessungswesen, Entwurfzeichnen und Werkstätte.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre, jeweils ab Ende November, 13 Unterrichtswochen (Weihnachts-, Semester- und Osterferien nicht eingeschlossen)

45 Wochenstunden, unterrichtet wird von Montag bis Freitag ganztätig.

Zu den Stundentafeln: [1]  [2]

Keine Studiengebühr!

Abschluss:

Die AbsolventInnen erhalten eine fachliche Weiterbildung, die sie zur Ausübung einer gehobenen Tätigkeit in ihrem Fachgebiet befähigt. In der Bauhandwerkerschule für Maurer wird meist eine Berufsausbildung als Polier angestrebt, bei den Zimmerern die Zimmermeisterberechtigung. Die Ausbildung endet mit einer Abschlussprüfung. Eine Weiterbildung ist an der HTL- Abendschule für Berufstätige möglich. Der Abschluss der Bauhandwerkerschule ermöglicht dabei eine Einstufung in ein höheres Semester.

Bilder der [Abschlussprüfung]

Einstiegsvoraussetzungen, Aufnahmebedingungen:

Positiver Abschluss der 8. Schulstufe (Hauptschule, Gesamtschule, AHS) und abgeschlossene einschlägige Handwerkslehre. Mindestalter 18 Jahre.

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4. Bauhof der Camillo Sitte Lehranstalt

Fachpraktischer Unterricht

Einstieg für alle Studierenden, die mehr über den richtigen und praxisgerechten Umgang mit den gängigen Baumaterialien (Ziegel, Holz, Beton, Stahl, Putz, Dämmungen usw.) lernen möchten und eine universelle baupraktische Ausbildung suchen und/ oder sich berufsbegleitend weiterbilden möchten.

Am Schulbauhof und in den Werkstätten der HTL werden Unterrichtseinheiten und Module für das bautechnische Praktikum und Produktionstechnik gehalten. So kann allen SchülerInnen und Studierenden die Möglichkeit gegeben werden, praktische Arbeiten aus der Sicht des Handwerkers zu erlernen. Dies eröffnet im späteren Berufsleben die wertvolle Chance, Aufgaben und deren Umsetzungen aus der Sicht der Technikerin/ des Technikers, aber auch des Praktikers einzuschätzen und evaluieren zu können.

Das bautechnische Praktikum ist in die Bereiche Arbeitsvorbereitung, Maurerei, Zimmerei, Tischlerei, Werkstätte und Metallbearbeitung unterteilt. Weiters sind räumlich/ funktionell die Materialprüfung, das Erdbau- und das Betonlabor mit Betonprüfung und Güteüberwachung angeschlossen.

Bildungs- und Lehraufgaben am Bauhof:

Der Studierende soll

  • die in der Fachrichtung verwendeten Einrichtungen, Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsbehelfe handhaben und instand halten können;

  • die Eigenschaften sowie die Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten der für die Fachrichtung bedeutsamen Werk- und Hilfsstoffe kennen;

  • die praktischen Arbeiten des Maurers und Zimmerers, womöglich auf schuleigenen Baustellen (Außenbaustellen) nach wirtschaftlichen Baumethoden und der Praxis entsprechendem Bauablauf unterrichtsnah kennen lernen, und ausgehend von normgerechten Zeichnungen, selbständig, sach- und normgerecht durchführen können und in einem selbständig geführten Arbeitsheft chronologisch festhalten;

  • den Baustellenbetrieb nach handwerklichen, wirtschaftlichen und technischen Gesichtspunkten beurteilen können;

  • die in der Bautechnikverordnung vorgesehenen Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten im Zusammenhang mit den fachspezifischen Arbeitsvorgängen kennen und beachten.

Anmeldungen:

Jederzeit in der Direktion der HTBLuVA Wien III, Leberstraße 4c.

Benötigte Unterlagen: Zeugnisse, (Gesellenbrief), Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis und Meldezettel.

Kostenlose Modulberatung und Einstufung, Auskünfte:

Online auf www.bauberufe.eu

Parteienverkehr in der Direktionskanzlei:

  • Vormittag: Montag bis Freitag 8:00 bis 12:00Uhr

  • Nachmittag: Montag und Donnerstag 13:00 bis 18:00Uhr

  • Dienstag, Mittwoch, Freitag 13:00 bis 15:00Uhr

Während der Ferien ist ein Parteienverkehr im Zeitraum von 9:00 bis 12Uhr eingerichtet. Es empfiehlt sich, vorher sicherheitshalber in der Direktionskanzlei anzurufen: Tel. +43 (1) 799 26 31-103

Schauen Sie doch einfach beim nächsten „Tag der offenen Türe“ vorbei! www.htl3.at

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Weiterer Karrierefokus

Sie möchten Visionen realisieren? Verfügen über technische Begabung und räumliches Vorstellungsvermögen? Die große Breite des Themas Bautechnik eröffnet Ihnen interessante Perspektiven und erfordert präzise Schwerpunktsetzung: Planung, Gestaltung und Realisierung von privaten und öffentlichen Bauwerken sind die Bereiche, die wir mit Ihnen fokussieren werden. Erwerben Sie umfangreiche Kompetenzen und damit ein breites Betätigungsfeld für Ihre berufliche Zukunft.

Gesellschaftliche Verantwortung ist an der Camillo Sitte Lehranstalt Bildungsphilosophie. Der fachtheoretische Unterricht beschäftigt sich überdies mit wichtigen ökologischen, konstruktiven und technischen Details. Der besondere Schwerpunkt wird auf zeitgemäße Gestaltung, wirtschaftliche Ausführung und energiebewusstes Bauen gelegt. Versiert im Umgang mit allen gängigen Baustoffen und neuesten Technologien, erwerben Sie die Befähigung, Führungsaufgaben in Betrieben und technischen Büros zu übernehmen. Aufgrund der umfassenden fachtheoretischen und -praktischen Ausbildung sind Sie als AbsolventIn des Kollegs/ Abendkollegs für Hochbau/ Bauwirtschaft in leitenden Positionen des mittleren Managements gefragt und in Architektur- und Planungsbüros sowie in allen Bereichen der Bauwirtschaft und Baubranche einsetzbar. Das Instrumentarium von Entrepreneurship und Innovation kann im Zuge von Problemlösungen von gesellschaftlichen Herausforderungen bestens angewandt und übertragen werden. Nachhaltiges Know-how, richtig umgesetzt – dafür werden Studierende und Firmen gern vor den Vorhang geholt.

Voraussetzungen und Studiendauer an HTL- Abendkollegs:

Individualität ist die beste Chance, sich auf die Zukunft vorzubereiten. Die berufstätigen Studierenden können ihren Modulplan zeitlich flexibler und den eigenen Bedürfnissen entsprechend gestalten.

Die Studierenden können dabei individuelle „Module“ (= Gegenstände, Lehr- und Prüfungseinheiten) wählen.

Anrechnung bisheriger Studienerfolge. Nachweisbare anderwärtig erworbene gleichwertige Kenntnisse können angerechnet/ anerkannt werden (gemäß §5 Abs.3 und §30 SchUG-B).

  • ohne berufliche Vorbildung
    8 Semester und 2 Semester Vorbereitungslehrgang, berufsbegleitend

  • mit facheinschlägiger Lehrabschlussprüfung
    8 Semester Abendkolleg berufsbegleitend

  • für Absolventen der Baufachschule, Bauhandwerker u. Werkmeister
    6 Semester Abendkolleg berufsbegleitend

  • mit Matura (AHS, BHS) bzw. Studienberechtigung bzw. Berufsreifeprüfung
    6 Semester Abendkolleg berufsbegleitend

Abschluss und Berechtigungen (ISCED 5B):

Kollegs und Kollegs für Berufstätige enden- als Sonderformen- mit einer Diplomprüfung. Mit dem erfolgreichen Abschluss eines Kollegs erhält man vielfältige berufliche Berechtigungen gemäß Gewerbeordnung bzw. Ingenieurgesetz.

Der Ingenieurtitel ist eine Standesbezeichnung und wird beim Bundesministerium für Wirtschaft in 1011 Wien, Stubenring 1, beantragt: dies gilt für Absolvent/innen der Fachrichtungen der bautechnischen Kollegs und Kollegs für Berufstätige nach 3-jähriger facheinschlägiger Praxis, die höhere Fachkenntnisse voraussetzt.

Inskription nach SchUG-B, verbindliche Informationen zum Modulsystem

Ein (1) Modul entspricht einem Pflichtgegenstand pro Semester, nur in belegten Modulen sind Beurteilungen möglich. Mit der Unterschrift auf der Einschreibliste werden diese verbindlichen Informationen zur Kenntnis genommen und es werden dadurch alle Module dieser Modulgruppe/ Klasse für dieses Semester automatisch belegt/ inskribiert. Ein „Abbruch“ eines Moduls ist nicht möglich.

Modulplan (neu) = Stundenplan (alt) wird für jedes Semester erstellt. Der Modulplan gilt für „Regelstudierende“. Termine laut Aushang am Gang im 1.Obergeschoß vor der Abteilungsleitung 101 bzw. Terminkalender der Camillo Sitte Lehranstalt.

Bei der individuellen Modulwahl ist auf die aufbauend-chronologische Abfolge (Verkettung) von Modulen ist zu achten. Ein Modul kann maximal 2x besucht (inskribiert) werden. Im Sinne des §26(1) sind alle Studierende grundsätzlich zum Aufsteigen in das nächste Semester berechtigt.

Folgende Ausnahmen sind zu beachten:

• Negatives aus dem 2BV muss durch positives Kolloquium im darauf folgenden 1.Semester der Höheren ausgebessert werden, sonst kein Weiterkommen in der Höheren Abteilung Bautechnik.

• Negatives aus dem 5BH (bzw. von davor) muss durch positives Kolloquium spätestens im 6.Semester ausgebessert werden, sonst keine Zulassung zur Diplomarbeit im 7.Semester.

Modulbeurteilung §21: Es gibt vier (4) Möglichkeiten, ein Modul positiv abzulegen:

  • Besuch und positiver Abschluss, oder

  • Besuch und nicht erfolgreich: dann Kolloquium (jeweils Antrag der Studierenden beim AV und PrüferIn)

  • 1. Wiederholung Kolloquium (Antrag)

  • (neu) 2. Wiederholung Kolloquium (Antrag)

wenn nicht erfolgreich, dann:

Modul – Wiederholung §28: über Antrag darf ein nicht erfolgreich abgeschlossenes Modul einmal – 1 x wiederholt werden.

  • Besuch und positiver Abschluss, oder

  • Besuch und erneut nicht erfolgreich: dann Kolloquium (Antrag)

  • Wiederholung Kolloquium (letzte Möglichkeit, §28 Abs.1).

wenn nicht erfolgreich, dann Beendigung des Schulbesuchs gemäß §32 Abs.1

Höchstdauer, Beendigung des Schulbesuchs §31, §45:

Schulbesuchsbestätigungen (§25) werden nur bei nachgewiesenem, regelmäßigem (80%) Besuch ausgestellt.

  • Grundsätzlich keine Schulbesuchsbestätigung jeweils innerhalb der ersten vier Wochen eines Semesters

  • Grundsätzlich besteht Anwesenheitspflicht, Mindestanwesenheitsquote der Studierenden mindestens 80%

  • Ausfertigung der Schulbesuchsbestätigung erfolgt- wie bisher- nur durch Direktion, jedoch nur nach vorheriger Zustimmung des/der StudienkoordinatorIn (KV)

Die Höchstdauer beträgt das 2-fache der vorgesehenen Ausbildungsdauer, je nach Einstufung.

  • Vorgesehen derzeit 10 Semester für Höhere, bzw.

  • 6 Semester für Abendkolleg

  • In 2 aufeinander folgenden Halbjahren müssen Module mit mindestens 10 Wochenstunden erfolgreich abgeschlossen werden.

  • Beendigung des Schulbesuchs durch schriftliche Abmeldung bei der Schulleitung bzw. nach dem mindestens zweiwöchigen unentschuldigten ununterbrochenen unbegründeten Fernbleiben, mit dem ungenützten Ablauf der zweiwöchigen Frist ab der Zustellung der schriftlichen §45 Aufforderung, sofern nicht rücksichtswürdige Gründe vorliegen.

Zulassung zu Abschlussprüfungen

Zulassung zur vorgezogenen Reife- und Diplomprüfung, Teilprüfung: (E oder D, AM oder BKT)

  • alle Module der gewählten Prüfungsgegenstände (1. bis 6. Semester) positiv.

Zulassung zur Diplomarbeit

  • in den letzten beiden Semestern (Winter- und Sommersemester), wenn alle Module inklusive dem 5.Semester vollkommen positiv absolviert wurden.

Zulassung zur Reife- und Diplomprüfung:

  • höchstens ein besuchtes Modul aus dem letzten Semester darf (nicht erfolgreich) offen sein.

  • Fachbezogenes Qualifikationsprofil

Einsatzgebiete und Tätigkeitsfelder:

Die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Bautechnik können ingenieurmäßige Tätigkeiten auf dem Gebiet der Projektentwicklung und des Entwurfs, der Planung und Konstruktion, der Bauausführung und des Baumanagements sowie der Bauwerksinstandhaltung und der Bauteilproduktion ausführen. Sie werden in der Bau- und Baustoffindustrie, in Baufirmen, in Architektur- und Ingenieurbüros, in Baumeister-, Zimmermeister- und Holzbaubetrieben, in der öffentlichen Verwaltung, in Immobilienverwaltungsbetrieben sowie in Betrieben des Baunebengewerbes eingesetzt. Auch die Leitung von Projekten und die Führung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zählen zu den typischen Aufgaben der Absolventinnen und Absolventen.

Kompetenzfelder der Fachrichtungen, Module und Unterrichtsgegenstände:

In Ergänzung und teilweiser Präzisierung der im allgemeinen Bildungsziel angeführten allgemeinen und berufsbezogenen Kompetenzen besitzen die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Bautechnik im Besonderen ein fundiertes Verständnis über den Aufbau und die Funktion von Bauwerken sowie über die in der Bautechnik bedeutsamen Methoden, Materialien und Fertigungsverfahren, das sie im Theorieunterricht (Baukonstruktion, Tragwerkslehre, Baubetrieb, Gestaltung/Baukultur und Infrastruktur) und im Praxisunterricht (Baupraktikum und Produktionstechnik) erworben haben;

  • • eine auf die Berufspraxis abgestimmte betriebswirtschaftliche und rechtliche Bildung, umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten bezüglich Bauabwicklung und Baumanagement sowie Kompetenz in Projektmanagement und Entrepreneurship, die im Pflichtgegenstand Baubetrieb vermittelt werden;

  • • ein hohes Maß an Anwendungssicherheit in den genannten Tätigkeitsbereichen, das sie durch praktische Arbeiten in den Unterrichtsgegenständen Baupraxis und Produktionstechnik sowie Gestaltung und Baukultur (Kompetenzbereich Konstruktionsübungen, Entwurfzeichnen und Darstellung), in Laboratorien und durch praxisbezogene Projektarbeiten und betriebliche Pflichtpraktika erworben haben und sie verfügen über solide Kenntnisse und fachpraktische Fertigkeiten aus der bautechnischen Produktion;

  • • das erforderliche fachbezogene Verständnis der mathematischen, naturwissenschaftlichen und informationstechnischen Grundlagen, welche in den Unterrichtsgegenständen Angewandte Mathematik, Naturwissenschaften und Angewandte Informatik vermittelt werden;

  • • kommunikative Kompetenzen, die auch die Fachterminologie und die im Fachgebiet verwendeten Kommunikations- und Präsentationsformen einschließen und auch in den Unterrichtsgegenständen Deutsch und Englisch vermittelt werden.

Zentrale berufsbezogene Lernergebnisse:

Die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Bautechnik können

  • Bauwerke aus gestalterischer, bautechnischer, wirtschaftlicher und ökologischer Sicht unter Berücksichtigung von Vorgaben, Vorschriften und Normen planen und konstruieren;

  • Bauwerke mittels Zeichnungen, Computeranimationen und Modellen darstellen;

  • statische Systeme erkennen und analysieren, Tragwerkselemente aus Stahlbeton, Stahl und Holz berechnen, dimensionieren und durch Konstruktionspläne darstellen;

  • Entscheidungen bezüglich Baustellenorganisation, Ausschreibungen, Projektmanagement, Kalkulation und Vergabe von Bauleistungen treffen;

  • Arbeitsabläufe planen und organisieren, Projekte in der Entwicklung organisieren und durch sachgerechte Entscheidungen steuern und überwachen sowie technische Daten über Arbeitsabläufe unter Berücksichtigung von Vorgaben der Qualitätssicherung erfassen und dokumentieren;

  • sich in den für die Bautechnik relevanten Bereichen selbstständig weiterbilden, berufsbezogen in Deutsch und Englisch kommunizieren, Dokumentationen und Fachvorträge erstellen und präsentieren.

Zugang zu Berufen

Die HTL- Ausbildung vermittelt eine höhere berufliche Bildung, die am Arbeitsmarkt unmittelbar umsetzbar ist und die Verwendung in gehobenen Berufen ermöglicht. In 6 Semestern zum „Ingenieur“. Kurze Berufsausbildung mit besten Job-Aussichten. Die AbsolventInnen verfügen über einen vergleichbar hohen beruflichen Ausbildungsstand wie Absolventen postsekundärer Ausbildungsgänge in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union und können ähnliche Verantwortungen übernehmen sowie entsprechende Aufgaben ausüben. Für die selbständige Erwerbstätigkeit müssen neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen zur Ausübung eines Gewerbes die allfälligen spezifischen Praxis- und/oder Befähigungsprüfungsnachweise erfüllt werden. AbsolventInnen der oben angeführten Lehranstalten können nach Erfüllung der erforderlichen Voraussetzungen zum Beispiel Gewerbeunternehmen des Wärme-, Schall- und Branddämmers bzw. des Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigers führen, bzw. die Meister- oder Befähigungsprüfung des Betonwaren-, Kunststein- und Terrazzoerzeugers, Dachdeckers, Stuckateurs und Trockenausbauers sowie des Bau-, Zimmer-, Steinmetzmeisters oder für das technische Büro ablegen. Jobsuche wird es nicht lange geben, seit Jahren stehen für jeweils jede/n AbsolventIn mehrere offene Stellenangebote zur Wahl. Darüber hinaus ist der Zugang zum Handelsgewerbe und Gewerbe des Handelsagenten gegeben.

HTL, HTBLA – technische, gewerbliche und kunstgewerbliche Schulen

Höhere Technische Lehranstalten (HTL) und Höhere technische Bundeslehranstalten (HTBLA) dienen vor allem der technischen Berufsausbildung. Die Fächer bestehen zum einen Teil aus allgemein bildenden Fächern – inklusive einer lebenden Fremdsprache, normalerweise Englisch – und zum anderen Teil aus der technischen Spezialausbildung. Die Technischen Lehranstalten bieten je nach Standort unterschiedliche Schwerpunkte und haben ein modernes, umfassendes, umfangreiches und vielfältiges Bildungsangebot.

Die HTL-Diplom- und Reifeprüfung berechtigt zum Hochschulstudium an allen österreichischen Hochschulen. Nach dreijähriger Berufspraxis, die auf den in der HTL erworbenen Kenntnissen beruht, kann die Absolventin/ der Absolvent der HTL um die Standesbezeichnung „Ingenieur“ (Ing.) ansuchen, welche vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit verliehen wird.
Eine HTL wie die Camillo Sitte Lehranstalt- mit angeschlossener staatlicher Versuchsanstalt- wird als HT(B)L(u)VA geführt.

Postsekundäre Bildung

Postsekundäre Bildungseinrichtungen sind Kollegs und Akademien. Die Studiendauer ist kürzer als an Fachhochschulen und Universitäten, der Besuch von staatlich oder öffentlich geführten Kollegs/ Akademien ist kostenlos, abgesehen von den Kosten für Unterrichtsmaterialien.

Ein Kolleg soll AHS-MaturantInnen die Möglichkeit bieten, in (im Vergleich zu Universitäten) kurzer Zeit unterschiedlichste Ausbildungen erwerben zu können. Es herrscht eine schulmäßige Anwesenheitspflicht mit fixen Schularbeits- und Testterminen. Zur Aufnahme genügt die Matura oder alternativ eine Berufsreife- oder Studienberechtigungsprüfung.

Es gibt Kollegs als Tagesform, aber auch Berufsbegleitende Formen als Abendkolleg. Auch Abgänger von vierjährigen Fachschulen können das Kolleg in der Fachrichtung, in der der Fachschulabschluss erlangt wurde, besuchen. Höhere Technische Lehranstalten – Berechtigungen in der Europäischen Union: Diplom- und Reifeprüfungszeugnisse sind gemäß Richtlinie 95/43/EG vom 20. Juli 1995 der Nachweis einer reglementierten Ausbildung im Sinn von Anhang D der Richtlinie 92/51/EWG und einem Diplom im Sinne dieser Richtlinie gleichgestellt (Postsekundäre oder universitätsähnliche Ausbildungsstufe mit mehr als ein Jahr und weniger als drei Jahren Studiendauer. Postsekundäre Sonderformen der HTL (Aufbaulehrgang und Kolleg) dauern vier bis sechs Semester.

Österreichische Fachhochschulen rechnen einschlägige Vorkenntnisse von HTL-AbsolventInnen an und ermöglichen dadurch einen direkten Einstieg in das 3. Semester. Deutsche Fachhochschulen bieten vermehrt spezielle, auf die Vorbildung der HTL zugeschnittene Kurse in Österreich an. In der Regel werden 4 Semester Vorbildung anerkannt, wodurch ein FH-Abschluss in der halben Studiendauer möglich wird. Britische und amerikanische Universitäten bieten teilweise Kurse an, die in zwei Semestern den Bachelor-Abschluss ermöglichen.

Zugang zum tertiären Sektor

Die erfolgreich abgeschlossene Ausbildung berechtigt zur Aufnahme eines Studiums an einer Universität, Hochschule, Akademie oder an einem Fachhochschul-Studiengang. Bei Aufnahme eines Studiums an einem einschlägigen FH-Studiengang kann die Studienzeit verkürzt werden.

Nach dreijähriger einschlägiger Berufspraxis Zuerkennung des Berufstitels "Ingenieur".

Erleichterungen bei der Ablegung der Bau- bzw. Zimmermeisterprüfung.

Verleihung "Ingenieurtitel"

Zuständig für Auskünfte in rechtlicher und fachlicher Hinsicht:

Verband österreichischer Ingenieure (VÖI)
1010 Wien, Eschenbachgasse 9

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